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Anti von Klewitz ist im Ausland aufgewachsen, der erste Geigenunterricht fand in
Zagreb/Kroatien statt. Neben anfänglich klassische Ausbildung ging sie bald eigene Wege,
ihre Neugier erweckten vor allem die veschiedensten Bands und Projekte, in denen
Improvisation, eigene Ideen und und Raum für unberechenbares eine grosse Rolle
spielten.
Besonders prägend waren die Begegnung mit der ungarischen Musik aus Transsylvanien (Mitwirkung beim ungarischen Trio Nomad, Konzerte und Musik für "Tanchaz") und
jene mit Reginald Workman, als Lehrer eines Jazz-Kurses in Kroatien. Dazwischen
liegt das Gebiet, dass es weiter auszuloten gilt.
In den 90er Jahren stets häufiger Komposition und Ausführung von Musik für Theater-
und Modern-Dance -Produktionen. Arbeit mit der Tolada Dance Companie / Berlin, mit
Mati Elias / Amsterdam, und Arbeit mit zahlreichen kleineren Tanzprojektemn und
Solo-Tänzern.
Ausserdem Auftritte mit Dichtern, Improvisation zum "Gesprochenen Wort" in u.a.
Amsterdam, New York und Paris.
2008 erstmals ein eigenes musikalisches Programm mit der Gruppe Csókolom um und mit
Lyrik des ungariscen Dichters Attila Joszef, seit Juni 2010 in Zusammenarbeit mit
dem Leipziger Schauspieler Erik Musik und performance zu Texten von Samuel
Beckett..
2010 Komposition für und Mitwirkung bei dem Musik-Theaterstück Spruit,
Aufführungen im Concertgebouw / Amsterdam und in zahlreichen grossen und kleinen
Theatern in den Niederlanden, geplante Reprise 2012.
Begründerin der Bands Csókolom (alte Musik aus dem Karpatenbecken
in einem neuen Kleid), Hora Colora (zwischen Balkan und Jazz / FF-Preis Rudolstadt),
und BalCannibals (seit
2009). Mitwirkung in zahlreichen Bands anderer stilistischer
Ausrichtung wie, u.a., Cha-Charanga und Violatina (Afro-Kubanische Charanga), Chamber Orchestra of
Groove (eigene zeitgenössische- und Modern Jazz-Kompositionen, 2003 bis 2006). Aus Hora Colora ging 2007 nach Umbesetzung Hora Colora Projekt hervor,
aus dem weiterhin bestehenden Quartett Csókolom das Duo Botschanot. 2006 wurde ein Stück von der Gruppe Csókolom im Film "Everything is illuminated"
(Warner Brothers 2006) verwendet
CD's: With Csókolom: "May I Kiss Your Hand" (Arhoolie 469, USA 1999), "Ludo Luda" (Arhoolie 498, USA 2001) and "Dog Daze" (Arhoolie 523, USA 2005)
With Hora Colora: "Tales Of Bears And Beers" (Raumer Records, Germany 1998) and "Balcancan" (Unicornio Records, Germany 2002) Solo with friends: "Eastern Comfort" (Unicornio Records, Germany 2002)
With BalCannibals: "Foreign Service" (New Morning Records, Germany, 2007) and "With a Pure Heart" (New Morning Records, Germany, 2009)
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